Maya Seidner, (erste Reihe unten rechts) sowie Janis-Luca Braun (obere Reihe Zweiter von rechts) zeigten in Arosa sehr gute Leistungen.

Wichtige Erfahrungen beim Nissen-Cup

Gleich vier STB-Athleten haben beim Nissen-Cup in der Schweiz wichtige Erfahrungen gesammelt.

Mehrere Athletinnen und Athleten vom Stützpunkt Stuttgart waren am vergangenen Wochenende im internationalen Einsatz und zwar bei dem ältesten und traditionsreichsten Trampolinwettkampf der Welt, dem internationalen Nissen-Cup in Arosa/Schweiz.

Der Namensgeber Georg Nissen (USA) erfand und baute in den 1930er-Jahren das erste Trampolin, auf dem die amerikanischen Soldaten ertüchtigt werden sollten. Die ersten Wettkämpfe wurden dann folgerichtig in den 1940er-Jahren zuerst in den USA ausgerichtet und Sportler aus den Staaten stellten bis weit in die 60er-Jahre alle Weltmeister.

Vom STB waren folgende Sportler im Einsatz:

  • Julian Burchard (MTV Stuttgart)
  • Nick Engels (MTV Stuttgart)
  • Leni Schneider (VfL Sindelfingen)
  • Luise Schneider (VfL Sindelfingen)

Betreut wurden die vier von den Landestrainern Yewgenij Sherman und Michael Kubicka.

Darüber hinaus wurden vom DTB Maya Seidner für den Nachwuchswettkampf und Janis-Luca Braun für den zeitgleich stattfindenden Weltcup nominiert. Diese beiden zeigten sehr gute Übungen und sammelten gleichzeitig wichtige und große Erfahrungen in einem Weltklassefeld. Maya turnte in der Qualifikation persönliche Bestleistungen und rangierte damit auf dem dritten Rang. Im Finale turnte sie erneut ihre schwierige Kür durch, musste aber mehrere Wanderfehler hinnehmen, sodass sie am Ende mit Rang fünf ein klasse Ergebnis erzielte. Janis zeigte ebenfalls eine sehr solide Kür, mit der auch die Bundestrainerin zufrieden war. Er landete damit im Mittelfeld als zweitbester Deutscher. An der Spitze wurden von Sportlern aus China, Portugal, Neuseeland, Russland und Belarus unglaubliche Leistungen gezeigt: Sieben bis neun Dreichfachsaltos in deren Kürübungen (je 10 Sprünge sind gefordert) lassen selbst Experten staunend zurück.

Im Nachwuchswettkampf zeigen Julian, Nick und Leni sehr ansprechende Leistungen und erreichten allesamt ihr jeweiliges Einzelfinale unter den besten Acht. Luise verpasste mit einem Abbruch in ihrer schwierigen Kür leider das Finale.

 Am Finaltag selbst lief leider nichts mehr zusammen und alle drei mussten Fehler und Abbrüche hinnehmen. Aber auch hier galt die Devise: sehen und staunen. Allen voran die Sportler aus Russland liegen weit über allen anderen. Alle sechs STB-Sportler kamen am Montag mit unvergesslichen Eindrücken und vor allem hochmotiviert zurück ins Heimtraining.